Kompression Lymph

Kompressionsstrümpfe zur Ödemtherapie

Die Basistherapie bei Lipödemen und Lymphödemen in den Beinen und Armen sind flachgestrickte, medizinische Kompressionsstrümpfe. Sie zielen darauf ab, dass sich beispielsweise nach erfolgter Lymphdrainage nicht wieder ein "Stau im Gewebe" bildet.

Beim Lipödem kommen Kompressionsstrümpfe zum Einsatz, um ein weiteres Fortschreiten des Ödems zu verlangsamen oder sogar zu verhindern.


Einsatz von Kompressionsstrümpfen in der Ödemtherapie

Ein Lymphödem, im Volksmund auch “Wassersucht” genannt, ist eine Schwellung. Sie entsteht durch die Einlagerung von Flüssigkeit aus dem Gefäßsystem im Gewebe der Haut. Oftmals geht ein Lymphödem mit einer anderen Erkrankung einher: Sie können nach Krebsoperationen entstehen. Sie können aber auch begleitend bei Herzinsuffizienz, Niereninsuffizienz oder bei einer Leberzirrhose auftreten. Auch Medikamente wie Kortison oder Antidepressiva können zur Entstehung von Lymphödemen beitragen.

Bei der Therapie von Lip- und Lymphödemen werden die Kompressionsstrümpfe vom Arzt verschrieben und im medizinischen Fachhandel angepasst. Da die Ödemtherapie höchst individuell ist, handelt es sich größtenteils um Maßanfertigungen.

Für Ödempatienten, die an einem Überbein an der Großzehe - dem sogenannten Hallux valgus - leiden, gibt es eine Hallux-Entlastungszone. Dabei kann der Patient aus verschiedenen modernen Farben wählen. Modische Akzente und durchdachte Details, wie die Zehenkappe oder die Komfortferse, runden das Produkt ab.