Antidekubitus

Wenn Menschen durch Ihr Alter, einer Krankheit oder anderen Gründen zunehmend über eine längere Zeit bettlägerig werden, ist die Gefahr besonders hoch, dass sich ein sogenannter Dekubitus bildet.

Das Entstehen eines solchen Geschwüres ist immer von mehreren Faktoren abhängig.

Dabei spielt der Auflagedruck, dessen Zeitdauer und die Gesamtdurchblutung eine entscheidende Rolle.

Pflegerische und medizinische Maßnahmen setzen bei der Verhütung oder Heilbehandlung von Dekubitusgeschwüren an diesen Punkten konkret an.

Der Dekubitus ist somit immer als Folgeerscheinung von Grunderkrankungen zu sehen. In den meisten Fällen kann er aber durch ein frühzeitiges Erkennen und der entsprechenden Prophylaxe vermieden werden.

Was ist dekubitus ?

Unter einem Dekubitalulkus, auch als Dekubitus, Druckgeschwür oder Wundliegen bezeichnet, versteht man die trophische Schädigung von Gewebe, d.h. das betroffene Körpergewebe wird - meist durch komprimierende Druckeinwirkung und Scherkräfte bedingt - nicht ausreichend durchblutet (Ischämie) und so unzureichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Die so entstehende Wunde kann von den oberflächlichen Hautschichten über die tiefer liegenden Bindegewebsschichten bis zum Knochen reichen.

Behandlungsmöglichkeiten:

  • Einsatz von Wechseldruck-Systemen
  • Weichlagerungs-Systeme